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Über mich

Was auf dieser Website steht, habe ich selbst erlebt – nicht immer freiwillig und selten in dieser Reihenfolge. Verstanden habe ich das meiste erst, als ich schon mittendrin war.

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Mein weg zu dieser Arbeit

Mein Weg zur Arbeit mit persönlicher Entwicklung begann nicht im Coaching, sondern auf der Yogamatte. Angefangen habe ich, weil ich beweglicher werden wollte. Geblieben bin ich aus einem anderen Grund. Ich kam ruhiger durch den Tag, spürte mich wieder, konnte mich leichter beruhigen, wenn etwas in mir hochkam. Aus ein paar Übungen wurde eine tägliche Praxis.

Was sich dort veränderte, ließ sich nicht denken. Es geschah körperlich, emotional, im Umgang mit dem, was gerade in mir vorging. Mit der Zeit wurde daraus ein tieferes Interesse: warum Menschen so handeln, wie sie handeln, was uns innerlich bindet und wie mehr Klarheit, Freiheit und Selbstverantwortung entstehen können.

Während meiner Ausbildung zum Yogalehrer habe ich in der Yoga-Philosophie viele Antworten auf diese Fragen gefunden – über Freiheit, Selbstkontakt und inneren Frieden. Sie erklärten, was ich auf der Yogamatte erfahren hatte. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie schwer sie ankommen. Oft abstrakt formuliert, manchmal radikal, für die meisten Menschen zu weit weg vom eigenen Leben.

Später, im Coaching, bin ich denselben Prinzipien wiederbegegnet – nur anders formuliert, mit anderen Methoden, in einer Sprache, die näher am eigenen Leben ist. Ausgebildet habe ich mich bei Veit Lindau, zum Life Trust Coach. Hier kam zusammen, was ich gesucht hatte: psychologisches Verständnis, philosophische Tiefe und ein Weg, beides im Alltag greifbar zu machen.

Was mich geprägt hat

Ein wichtiger Teil meiner eigenen Entwicklung waren meine Beziehungen. Vor allem in Partnerschaften bin ich immer wieder auf meine eigenen Reaktionen, Erwartungen und Grenzen gestoßen.

Ich habe mich über Jahre übergangen: nachgegeben, wo ich etwas anderes gebraucht hätte, möglich gemacht, obwohl ich längst am Ende meiner Kräfte war, festgehalten an etwas, das so nicht da war. Ich wusste zwar, was ich wollte, doch was ich mir nicht eingestand, war, dass ich es dort nicht bekam. Also habe ich immer mehr gegeben, um endlich gut genug dafür zu sein. Gemerkt habe ich es. Geändert habe ich nichts.

Es brauchte eine Trennung, um das zu unterbrechen. Erst als nichts mehr zu halten war, habe ich hingesehen. Getragen hat mich dabei die Yogapraxis, die ich kurz zuvor angefangen hatte.

Dabei habe ich in allem anderen ziemlich konsequent meinen eigenen Weg verfolgt. Nach dem Abi habe ich mir einen Van als Zuhause ausgebaut, an Fahrrädern geschraubt und mich damit finanziert, und bin meiner auflebenden Leidenschaft fürs Yoga nachgegangen.

Gleichzeitig habe ich in meinem Freundeskreis beobachtet, wie viele einen Weg einschlugen, der bereits vorgegeben war. Ich habe versucht, sie zu erreichen, sie zu überzeugen, dass sie mehr Wahl hätten, als sie dachten. Ich habe geredet, gefragt, gedrängt – und nichts erreicht.

Niemand verändert sich, weil jemand anderes es für richtig hält.

Holzsteg Strand

Meine Haltung

Persönliche Entwicklung bedeutet für mich nicht, jemand anderes zu werden, sondern sich selbst klarer kennenzulernen. Die meisten Antworten auf unsere Fragen sind bereits in uns angelegt – oft nur überlagert von Erwartungen, alten Mustern, innerem Druck oder der Vorstellung, funktionieren zu müssen.

Es geht also weniger darum, etwas hinzuzufügen, als darum, das ernst zu nehmen, was da ist. Den eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Reaktionen nicht auszuweichen, sondern ihnen wirklich zuzuhören.

Wenn wir das tun, entsteht eine andere Form von Freiheit. Nicht als völlige Unabhängigkeit von allem, sondern als Fähigkeit, bewusster mit uns selbst, unseren Entscheidungen und unseren Beziehungen umzugehen.

Was mich sonst ausmacht

Abseits meiner Arbeit finde ich Ausgleich in Bewegung, im Handwerk und in der Natur. Yoga und Meditation gehören zu meiner Morgenroutine, dazu kommt regelmäßig Sport.

Ich arbeite gern mit Holz, baue Möbel, manchmal auch nur ein Schneidebrett, repariere, was sich reparieren lässt, und nähe. Am meisten Ruhe finde ich draußen – beim Wandern, auf Radreisen, beim Wildcampen.

Zudem habe ich eine Leidenschaft für wirklich guten Kaffee.

Lernen wir uns kennen

Wenn du beim Lesen das Gefühl hattest, dass meine Perspektive zu dir passt, freue ich mich, dich kennenzulernen.

In einem kurzen, unverbindlichen Gespräch kannst du dir einen eigenen Eindruck machen.

Danach entscheidest du in Ruhe.

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